• Search27.02.2022

Globaler Offshore-Wind-Ausbau

18 Länder, 10.230 Turbinen, 49 Gigawatt

1991 ging in Dänemark der erste Offshore-Windpark in Betrieb. Heute erzeugen mehr als 10.200 Windräder in Europa, Asien und Nordamerika Strom auf See. Die Animation zeigt das Wachstum der Branche im Zeitraffer.

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    Vor 30 Jahren begann mit elf Turbinen im dänischen Vindeby die Geschichte der Offshore-Windenergie. Lange Zeit fristete die Technologie ein Nischendasein, doch seit 2010 steigen immer mehr Länder in die Stromerzeugung auf See ein. Das Zentrum der Branche bildeten lange die Nord- und Ostsee, doch zuletzt hat Südostasien rasant aufgeholt. In China gingen allein im vergangenen Jahr Windparks mit einer Kapazität von 12,7 Gigawatt in Betrieb. Zum Vergleich: Deutschland hat in den gut zwölf Jahren seit seinem ersten Offshore-Windpark Alpha Ventus insgesamt 7,8 Gigawatt ans Netz angeschlossen. Von den USA bis nach Australien stehen weitere Nationen in den Startlöchern.

    Die Animation zeigt im Zeitraffer alle Offshore-Wind-Parks, die bis Ende 2021 gebaut wurden. Jedes gelbe Kästchen markiert ein Projekt. Darunter sind gewaltige Parks wie Hornsea One mit mehr als 170 Windrädern und einer Kapazität von 1,2 Gigawatt, aber auch einzelne Prototypen wie etwa die Nearshore-Anlage mit einer Enercon-Turbine, die 2004 im Hafengebiet von Emden aufgestellt wurde.

    Heute kommen die weltweit 10.230 Turbinen auf eine Gesamtkapazität von 48,9 Gigawatt. Die elf Turbinen von Vindeby zählen allerdings nicht mehr dazu: Sie wurden 2017 nach dem Ende ihrer Lebensdauer abgebaut. Die bislang sieben stillgelegten Projekte sind mit grauen Kästchen gekennzeichnet.

    Die Animation beruht auf Daten des World Forums Offshore Wind (WFO); gestaltet hat sie unser Infografiker Andreas Mohrmann.

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