• Search03.12.2021

Globaler Offshore-Wind-Ausbau

18 Länder, 7600 Turbinen, 33 Gigawatt

1991 ging in Dänemark der erste Offshore-Windpark in Betrieb. Heute erzeugen fast 7600 Windräder in Europa, Asien und Nordamerika Strom auf See. Die Animation zeigt das Wachstum der Branche im Zeitraffer.

InhaltsverzeichnisToggle-Icons

    Vor 30 Jahren begann mit elf Turbinen im dänischen Vindeby die Geschichte der Offshore-Windenergie. Lange Zeit fristete die Technologie ein Nischendasein, doch seit 2010 steigen immer mehr Länder in die Stromerzeugung auf See ein. Das Zentrum der Branche bilden noch immer die Nord- und Ostsee, aber auch in Südostasien wächst die Offshore-Windenergie rasant. Von den USA bis nach Australien stehen weitere Nationen in den Startlöchern.

    Die Animation zeigt im Zeitraffer alle Offshore-Wind-Parks, die bis Mitte dieses Jahres gebaut wurden. Jedes gelbe Kästchen markiert ein Projekt. Darunter sind gewaltige Parks wie Hornsea One mit mehr als 170 Windrädern und einer Kapazität von 1,2 Gigawatt, aber auch einzelne Prototypen wie etwa die Nearshore-Anlage mit einer Enercon-Turbine, die 2004 im Hafengebiet von Emden aufgestellt wurde.

    Heute kommen die weltweit rund 7600 Turbinen auf eine Gesamtkapazität von 33 Gigawatt. Die elf Turbinen von Vindeby zählen allerdings nicht mehr dazu: Sie wurden 2017 nach dem Ende ihrer Lebensdauer abgebaut. Die bislang sieben stillgelegten Projekte sind mit grauen Kästchen gekennzeichnet.

    Die Animation beruht auf Daten des World Forums Offshore Wind (WFO); gestaltet hat sie unser Infografiker Andreas Mohrmann.

    Go Top