Die größten Offshore-Windparks der Welt

Herrscher der Meere

Britannia rules the waves! Von den zehn größten Offshore-Windparks der Welt stehen acht in britischen Gewässern. Aber auch ein niederländischer und ein deutscher Windpark haben es in die Top Ten geschafft. Ein Überblick in Bildern.

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    Während der Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland stockt, macht er weltweit gewaltige Fortschritte. Nach einer aktuellen Meldung von BloombergNEF wurden allein im ersten Halbjahr dieses Jahres Investitionszusagen für 28 Offshore-Windparks mit einem Gesamtvolumen von 35 Milliarden US-Dollar getroffen.

    Klarer Marktführer ist Großbritannien. Von den zehn größten Offshore-Windparks der Welt stehen acht in britischen Gewässern. Alle Offshore-Windräder des Landes zusammen kommen auf eine Kapazität von gut 10,5 Gigawatt. Zum Vergleich: Das größte noch in Betrieb befindliche deutsche Atomkraftwerk Isar 2 erreicht knapp 1,5 Gigawatt.

    Unsere Fotostrecke zeigt die größten Offshore-Windparks der Welt, die bis Mitte 2020 in Betrieb genommen wurden.

    Der Offshore-Windpark Hohe See des Energiekonzerns EnBW ist derzeit (2020) der größte in Deutschland und zugleich einer der größten weltweit.

    Platz 10: Der einzige deutsche Offshore-Windpark unter den zehn größten weltweit ist Hohe See. Mit seinen 71 Sieben-Megawatt-Anlagen von Siemens kommt das Projekt des Energiekonzerns EnBW auf eine maximale Leistung von 497 Megawatt. Seit August 2019 ist der Park vollständig am Netz. Die vorderen Plätze im Ranking ...

    Die Turbinen des 2012 ans Netz gegangenen Parks Greater Gabbard nehmen sich mit 3,6 Megawatt aus heutiger Sicht zwar bescheiden aus. Dafür ist der Park mit 140 Windrädern einer der ausgedehntesten.

    Platz 9: ... belegen mit einer Ausnahme britische Offshore-Windparks. Die Turbinen des 2012 ans Netz gegangenen Parks Greater Gabbard nehmen sich mit 3,6 Megawatt aus heutiger Sicht zwar bescheiden aus. Dafür ist der Park mit 140 Windrädern einer der ausgedehntesten. Das reicht für bis zu 504 Megawatt. Deutlich größer ...

    Der Offshore-Windpark Race Bank in Großbritannien kommt auf eine Leistung von 573 Megawatt.

    Platz 8: ... ist der ebenfalls in der britischen Nordsee liegende Windpark Race Bank. Er besteht aus 91 Windrädern, die mit 6,3-Megawatt-Turbinen von Siemens bestückt sind, und erreicht damit eine Kapazität von 573 Megawatt. Seit 2018 läuft der Park im regulären Betrieb. Nur unwesentlich größer ist ...

    Der Offshore-Windpark ist Gwynt y Môr steht in der Bucht von Liverpool. Der Name stammt aus dem Walisischen und bedeutet übersetzt „Wind im Meer“.

    Platz 7: ... der Offshore-Windpark Gwynt y Môr in der Bucht von Liverpool mit einer Kapazität von 576 Megawatt. Der Name stammt aus dem Walisischen und bedeutet übersetzt „Wind im Meer“. Die 160 3,6-Megawatt-Anlagen gingen 2015 vollständig in Betrieb. Einer der nördlichsten Offshore-Windparks ...

    Offshore-Windpark Beatrice in Großbritannien: Der Windpark gehört Mitte 2020 zu den zehn größten Windparks weltweit.

    Platz 6: ... heißt Beatrice und liegt vor der Küste von Schottland. Er wurde nach einem nahegelegenen Ölfeld benannt und bestand zunächst aus nur zwei Fünf-Megawatt-Anlagen von Repower. Inzwischen wurde er um 84 Sieben-Megawatt-Turbinen von Siemens erweitert und kommt so auf 588 Megawatt. Noch größer ...

    Der Offshore-Windpark Gemini liegt weit vorn im Ranking der größten Offshore-Windparks weltweit. Er ist zugleich der größte in den Niederlanden.

    Platz 5: ... ist das Projekt Gemini in den Niederlanden. Es besteht aus 150 Vier-Megawatt-Turbinen von Siemens und hat damit eine Kapazität von 600 Megawatt. Der Betriebsstart des rund 85 Kilometer vor der Küste von Groningen gelegenen Parks war im Jahr 2017. Die ersten vier Plätze in den Top Ten ...

    Der Offshore-Windpark London Array weit draußen in der Themse-Mündung war lange Zeit der größte der Welt. Inzwischen wurde er von einem anderen britischen Offshore-Windpark von der Spitze des Rankings verdrängt.

    Platz 4: ... belegen wieder britische Parks. London Array war nach seiner Inbetriebnahme 2013 lange der größte Offshore-Windpark der Welt – und gemessen an der Zahl der Windräder ist er das noch immer. Die 175 Anlagen stehen im äußeren Mündungsbereich der Themse liefern bis zu 630 Megawatt. Auf Rang drei ...

    Der britische Offshore-Windpark Walney ist einer der größten der Welt.

    Platz 3: ... liegt ein Offshore-Windpark vor der Nordwestküste Englands in der Irischen See: Walney Extension besteht aus 47 Sieben-Megawatt-Turbinen von Siemens Gamesa und 40 Acht-Megawatt-Anlagen von MHI Vestas. Damit kommt der 2018 eröffnete Park auf 659 Megawatt. Der zweitgrößte Offshore-Windpark ...

    Der Offshore-Windpark East Anglia liegt aktuell (2020) auf Rang zwei der größten Offshore-Windparks der Welt. Er wird vom spanischen Energiekonzern Iberdrola betrieben und steht vor der Ostküste Englands.

    Platz 2: ... ist ein Projekt des spanischen Energiekonzerns Iberdrola vor der Südostküste Englands: East Anglia One umfasst 102 Sieben-Megawatt-Turbinen von Siemens Gamesa und kommt auf 714 Megawatt. In zwei weiteren Ausbaustufen soll der Park auf 7,2 Gigawatt wachsen. Der bisher einzige Windpark, ....

    Offshore-Windpark Hornsea One: Mit einer Kapazität von rund 1,2 Gigawatt ist der britische Windpark so stark wie ein Atomkraftwerk. Hornsea One ist der größte Offshore-Windpark der Welt.

    Platz 1: ... der die Gigawatt-Grenze durchbricht, liegt weiter nördlich vor der englischen Ostküste: Hornsea One ist mit einer Leistung von 1218 Megawatt der größte Offshore-Windpark der Welt. Auch hier sind weitere Ausbaustufen geplant, der Park könnte auf bis zu sechs Gigawatt erweitert werden. Die folgende Infografik zeigt die ...

    Die Statistik zeigt die Top-Ten-Länder der Offshore-Windenergie: Großbritannien erzeugt mit Abstand am meisten Strom aus Offshore-Wind, es folgen Deutschland, China, Belgien, Dänemark und die Niederlande.

    ... Top-Ten-Länder der Offshore-Windenergie, also die zehn Länder, die beim Ausbau der Stromerzeugung auf See am weitesten fortgeschritten sind. Großbritannien hat aktuell die mit Abstand größten Kapazitäten, China holt allerdings rasant auf. Auch viele andere Länder planen einen Einstieg in die Technologie.

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