Richtig ist, dass sich das Klima schon immer gewandelt hat. Es gab langwährende Eis- und Warmzeiten, und auch Einzelereignisse wie die Explosion von Supervulkanen hatten kurzfristige Auswirkungen auf das Klima. Die aktuell stattfindende Erderwärmung ist nach den Erkenntnissen einer übergroßen Mehrheit von Forschern allerdings nur durch den menschenverursachten Anstieg der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre zu erklären.
Würde das Klima ausschließlich natürlichen Faktoren unterliegen – etwa Veränderungen der Strahlungsaktivität der Sonne – hätte es sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte geringfügig abkühlen müssen. Stattdessen aber wird es immer wärmer. 2024 wurde die Marke von 1,5 Grad globaler Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter erstmals überschritten.