Mythen der Energiewende

  • Search30.01.2024

Der Klimawandel ist ein Werk des Menschen

„Das Klima hat sich schon geändert, als es noch keine Menschen gab“: Mit solchen Aussagen säen Energiewende-Gegner Zweifel am Klimawandel. Dabei hat die Wissenschaft den Verursacher der Erwärmung längst entlarvt: den Menschen.

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    Richtig ist, dass sich das Klima schon immer gewandelt hat. Es gab langwährende Eis- und Warmzeiten, und auch Einzelereignisse wie die Explosion von Supervulkanen hatten kurzfristige Auswirkungen auf das Klima. Die aktuell stattfindende Erderwärmung ist nach den Erkenntnissen einer übergroßen Mehrheit von Forschern allerdings nur durch den menschenverursachten Anstieg der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre zu erklären.

    Würde das Klima ausschließlich natürlichen Faktoren unterliegen – etwa Veränderungen der Strahlungsaktivität der Sonne – hätte es sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte geringfügig abkühlen müssen. Stattdessen aber wird es immer wärmer. 2024 wurde die Marke von 1,5 Grad globaler Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter erstmals überschritten.

    Weltweite CO2-Emissionen nach Quelle seit dem Jahr 1800: Kohle, Öl und Gas sind die mit Abstand größten Treibhausgas-Verursacher.

    Verantwortlich dafür ist der Anstieg von Treibhausgasen wie CO2 in der Atmosphäre. Und dieser wiederum lässt sich auf menschliche Aktivitäten zurückführen – insbesondere auf das Verfeuern von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas. Auch Industrien wie die Zementherstellung tragen dazu bei, ebenso die Abholzung von Wäldern.

    So kommt es zum Treibhauseffekt. Vereinfacht erklärt: Das CO2 in der Atmosphäre verhindert, dass die von der Erde reflektierte Sonnenwärme vollständig in den Weltraum entweichen kann. Je höher die Konzentration von CO2 (und weiteren Treibhausgasen wie Methan), desto mehr Wärme bleibt in der Atmosphäre und erhöht die globale Temperatur.

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