Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land und die Konkurrenz um Flächen entsprechend groß. Äcker, Siedlungen, Gewerbegebiete, Straßen – all das benötigt Platz. Der Bau von Wind- und Solarparks macht die Sache nicht einfacher. Was die Frage aufwirft: Ist Deutschland womöglich zu klein für die Energiewende?
Nein. Studien zufolge hat Deutschland genügend Platz für erneuerbare Energien. Für die Windkraft sind gesetzlich zwei Prozent der Landesfläche vorgesehen, was dem Umweltbundesamt zufolge ausreicht. Und auch in der Solarenergie ist der Flächenbedarf zwar nicht unerheblich, aber doch überschaubar, wenn man ihn ins Verhältnis zu anderen Nutzungsformen setzt (siehe Infografik). Bis zum Jahr 2030 geht der Bundesverband Neue Energie (BNE) von einem Bedarf von 0,3 Prozent der Fläche aus. Allerdings wird Deutschland zusätzlich zum selbst erzeugten Strom auch Importe brauchen.