Mythen der Energiewende

  • Search30.01.2024

Rückenwind für den Arbeitsmarkt

Die Energiewende macht so manchen traditionsreichen Berufszweig überflüssig. Doch zugleich schafft sie Hunderttausende Jobs in den neuen Energien – und darüber hinaus in anderen sauberen Technologien.

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    Vor allem für die Energiebranche bedeutet Klimaschutz einen gewaltigen Strukturwandel. In den konventionellen Energien fallen Jobs weg, in den regenerativen entstehen neue. Das ist mit harten Einzelschicksalen verbunden. Gesamtgesellschaftlich aber ist Klimaschutz ein Wirtschaftstreiber: durch Arbeitsplätze im Green-Tech-Sektor genauso wie durch Technologien, die Deutschland in alle Welt exportiert – und nicht zuletzt natürlich durch vermiedene Klimaschäden, die Gesellschaft und Wirtschaft ansonsten teuer zu stehen kommen würden.

    Die Energiewende ist ein Jobmotor: Im Jahr 2022 arbeiteten rund 388.000 Menschen in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien.

    Nach Zahlen des Umweltbundesamts arbeiteten in den erneuerbaren Energien 2022 gut 388.000 Menschen in Deutschland. Davon entfielen 124.000 Jobs allein auf die Windkraft. Neuere Zahlen sind noch nicht verfügbar, doch angesichts des Booms der Erneuerbaren dürfte der Sektor heute eher noch mehr Menschen Arbeit geben. Zum Vergleich: Der deutsche Braunkohletagebau zählte zuletzt gut 17.000 Beschäftigte. Bereits seit Anfang der Neunzigerjahre ist die Zahl stark rückläufig.

    Die Stromerzeugung ist aber nicht der einzige Bereich, in dem die Energiewende neue Jobs schafft. Der Cleantech-Sektor wächst darüber hinaus in Bereichen wie Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und sauberer Mobilität.

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